Giftige Spielkonsolen?

20. Mai, 2008 von Daniel

Sollte Videospielen etwa ein gefährlicher Zeitvertrieb werden? Wenn man den neuesten Untersuchungen von Greenpeace Glauben schenkt, schon.

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Und um es auf den Punkt zu bringen: Wir reden hier von allen (!) Konsolen der aktuellen Generation, also Wii, Xbox 360 und Playstation 3. Dieses Thema dürfte also jeden von uns betreffen. In der Studie “Playing Dirty” berichtet Greenpeace davon, dass in den Konsolen Weichmacher und bromierte Flamschutzmittel verbaut worden sind.
Diese Materialien sind in Kinderspielzeug schon lange verboten, aber da Konsolen nicht in diese Kategorie fallen, sind die Hersteller fein raus aus der Sache.

Giftige Chemikalien, die nicht in Kinderhände gehören, haben auch in Spielekonsolen nichts zu suchen”, sagt Ulrike Kallee, Chemieexpertin von Greenpeace. “Durch Abrieb oder Ausdünsten gefährden sie unsere Gesundheit und werden auch beim Recycling zum Problem.”

Komischerweise könnten die Hersteller diese giftigen Stoffe in den Konsolen sogar vermeiden. Beim Test habe man Greenpeace die giftigen Bestandteile durch ungiftige Alternative ersetzt, was beweist, dass es eigentlich auch anders gehen könnte.

Aber was bewirken diese Stoffe eigentlich konkret? Durch Abrieb und Ausdünstung gelangen sie in unseren Körper und können dort schwere Schäden anrichten. So wirken sie unter anderem fortpflanzungsschädigend, und schaden Leber und Niere.

Beim Recycling gibt es durch die giftigen Substanzen auch Probleme, da ein großer Teil des Elektroschrotts illegal im Ausland per Hand auseinander gebaut wird und die Arbeiter dabei die ganzen Stoffe direkt einatmen.

Dieses Thema wird sicherlich noch heiß diskutiert werden. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden.

(via Greenpeace)

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