EA-Vize kritisiert Konkurrenz

20. Mai, 2008 von Daniel

Jeff Brown, der Vize-Präsident von Electronic Arts, hat Activision und Vivendi kritisiert, weil sie aus der “Entertainment Software Association” (kurz: ESA) ausgetreten sind und sich dafür entschieden haben, dieses Jahr nicht an der E3 teilzunehmen.

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So sagt Brown unter anderem, dass die Entscheidung der beiden Unternehmen von einer mangelhaften Führung zeugen würde und dem Ansehen in der Spieleindustrie massiv schaden würde.

“Es sind große Unternehmen und wir denken, dass man als großes Unternehmen eine gewisse Verantwortung gegenüber den Kunden und man sollte seine Firmenpolitik den Kunden anpassen. Der beste Weg um das zu erreichen ist eine Gemeinschaft der Industrie. Das wurde in Amerika immer durch die ESA erreicht und in UK durch ELSPA.”

Brown ist wohl der Meinung, dass die ESA keine perfekte Lösung darstellt, aber er glaubt trotzdem an sie:

“Es gab immer Probleme innerhalb dieser Organisation, aber im Großen und Ganzen funktioniert sie. Für mich war es deshalb sehr bedauerlich, dass sie (Activision und Vivendi; Anm. d. Red.) von ihrer Verantwortung abgetreten sind. Wir hoffen, dass andere dieser Entscheidung nicht folgen, aber ich denke, dass es nun eine Pflicht der ESA ist, zu beweisen, dass die Atmosphäre immer noch gut ist und auch gut für die Kunden. Und ich denke, wir werden sehen, wie die ESA sich darum bemühen wird.”

EA ist sicherlich ein großes Unternehmen, aber ist diese Kritik an der Konkurrenz wirklich nötig?

(via GamesIndustry)

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