WiiFit der erwartete Verkaufserfolg
26. April, 2008 von KlausBewegung sorgt nicht für eine gute Gesundheit, sondern hält auch das Gehirn fit (mehr). Gerade unsere Kultur muss sich nachsagen lassen, wir seien untertrainiert, übergewichtig und in unserer Bewegungsmotorik stark eingerostet. Doch die Rettung scheint angekommen zu sein: WiiFit verkauft sich blendend. Besonders eindrucksvoll (und mit erstaunlichen Zahlen in Szene gesetzt) erweist sich der Sturm auf das Programm im Vereinigten Königreich.
Laut Woolworth sei der spielerisch aufgelegte Fitness-Trainer pro Minute 90mal über die gut besuchte Ladentheke gewandert. Verkaufsschlangen, wie man das bei uns heute gewohnt ist, seien auch nicht unüblich gewesen. Schon in Japan zeigte sich das Teil in okönomischer Bestform, so dass WiiFit kontinentübergreifend Zeichen setzt.
“This is a revolution in computer gaming. For a game not targeted at gamers to sell in numbers like this is unheard of and is genuinely changing the market,” so Gerry Berkley von Woolworth.
Wenn das eine Revolution im Namen der Videospiele ist, dann möchte ich keinen Stein auf die geleckten Fassaden der Aristokratie werfen. Wii Fit mag zwar auf einer Spielekonsole laufen, aber es deswegen gleich als Spiel zu bezeichnen, halte ich für gewagt. Die Definition eines Videospiels greift für meine Begriffe in diesem Fall etwas zu weit.


