Mario vergrätzt Kundschaft

Klaus Schneider, 23. April 2008 18:41 Uhr, 1 Kommentar Kommentare

Na, da haben wir es endlich schwarz auf weiß. Mario, der allseits beliebte Klempner, kann sich wohl doch nicht überall sehen lassen. Zwar mag er Zugang zu jeder Pommesbude finden, aber in den wohlbetuchten Gourmet-Läden ist ihm trotz aller Smoking-Allüren der Eintritt verwehrt. “Bitte draußen bleiben. Ihre Anwesenheit schickt sich nicht. Sie vertreiben unsere Kundschaft.”

Das Nintendo-Maskottchen mag sich ob seiner Omnipräsenz preisen, doch irgendwann ist nach Miyamoto auch Schluss. Und dank WiiFit bietet sich jetzt die Gelegenheit, sich von peinlichen Altlasten zu distanzieren:

“We wanted to create it so that people of all ages could look at it and feel it was for them. I think [including Mario] might have limited its ability.”

Das erklärt also, warum uns kein Mario auf der Verpackung entgegenprankt. Das wäre nicht nur ein radikaler Stilbruch hinsichtlich der mehr Lifestyle-orientierten Ausrichtung des Sport- und Gymnastik-Programms. WiiFit wird immer sympathischer…

(via Nintendo Fan Boy)

» Mehr lesen: Wii Allgemein (1018)

» Nächster Artikel: Smash Brothers Brawl brüskiert Ahnherren
» Älterer Artikel: Geheimakte Tunguska - 5 Impressionen

» Drucken
» Merken/E-Mail

1 Kommentar zu diesem Artikel

  1. Stefan

    schrieb am 24. April 2008 um 00:36 Uhr (#)

    wie wäre es zur Abwechslung, wenn überall Link draufgepappt wird? Crossbow-Training ist ja schon ein guter Anfang. Jedes Maskottchen kriegt seine eigene Peripherie:

    Mario Kart das Lenkrad
    Zelda das Sturmgewehr (warum auch immer…)
    Donkey Kong die Bongas
    Ice Climber den Hammer
    Wario das Furzkissen


Diesen Artikel kommentieren

Wir sind sehr an einer offenen Diskussion interessiert, behalten uns aber vor, beleidigende Kommentare sowie solche, die offensichtlich zwecks Suchmaschinenoptimierung abgegeben werden, zu editieren oder zu löschen. Mehr dazu in unseren Kommentarregeln.

 
slug blogoscoop