Blaupause für erstklassige Reviews

28. März, 2008 von Klaus

Als kleines Kind konnte ich den sinistren Plot der Verfilmung von Stephen Kings ES kaum ertragen. Zu gruselig, Alptraum erregend und dazu noch eine Gattung von Mensch, die sowieso dazu prädestiniert ist, Menschen das Fürchten zu lehren: Ein Clown.

Doch Videospiele können durch ihre Interaktivität und der vom Spieler nicht abverlangten Passivität wahrscheinlich eindrücklicher Horrorszenarien fabrizieren. Was passiert, wenn unbedarfte Menschen in Kontakt mit gewaltverherrlichenden und mit Splatter-Horror versehenen Produkten kommen? Ungefähr sowas:

RE4-Review

Eine kulinarisch schmackvolle Kostprobe. Hier gibt es mehr davon.
Ulkig, dass auf dem Photo des Artikels Freude ausstrahlende Personen sitzen, die am N64 daddeln. Anachronismus? Wenigstens eine sehr coole Konsole.

(via Kotaku.com)

Update: Da fällt mir was auf. Bitte umblättern…

N64-Session

(dazugehörige Bildunterschrift: Harmful: A Government-commissioned report says that video games can desensitise children to violence)

Besonders bei Spielen wie Mario Kart 64. Steckt hinter dem Wesen auf der Wolke, die den Kartfahrern aus der Patsche hilft, doch ein Kidnapper? Anscheinend weiß die Daily Mail mehr und stellt weitere Untersuchungen an, um mit profunden Fakten eine Kidnapper-Serie aufzudecken, hinter der ein milde lächelnder Drahtzieher steckt.

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