No More Heroes kennt keine Gnade - gut so!
24. März, 2008 von KlausZugegeben, es gibt bessere Varianten einen Samstagabend zu verbringen als sich mit einer blöden, blonden, vollbusigen Tussi zu kloppen. Als Mann verbietet es sich bekanntlich auf das andere schöne Geschlecht einzuschlagen – wie es uns die Gesellschaft von Kindesbeinen an indoktrinativ antrainiert. Nur dieses Exemplar hat es verdient. Wenigstens lassen sich manche in uns ruhende Gelüste virtuell ausleben, was teilweise den Reiz von Videospielen ausmacht.

noch ist SIE ein kaftstrotzendes “Tier”. Wie es am Ende mit ihr ausging? Blättert weiter…
No More Heroes liefert knallharte Boss-Fights, wie sie in guten alten Zeiten noch allseits vorherrschten. Die Wii-Konsole leidet etwas an milchbubihafter Software. Twilight Princess mutete nur marginal schwerer an als die in Wind Waker immer wieder mitschwingende Kindergeburtstagsstimmung (nur auf den Schwierigkeitsgrad bezogen. Ästhetisch war das Spiel natürlich ein Hochgenuss). Selbst das für eine fordernde Herausforderung eigentlich prädestinierte Super Mario Galaxy war selbst beim obligatorischen 120 Sternen-Marathon nur punktuell eine schweißtreibende Angelegenheit.
Bei No More Heroes findet der Spieler, sofern er nicht unbedingt auf dem leichtesten Grad spielt, Old-School Boos-Fights. Handlungsroutinen der Kontrahenten müssen auswendig gelernt werden. Jeder Angriffstyp wird mit einem speziellen Sound, mit einer ganz spezifischen Handgelenkbewegung (okay, etwas übertrieben) eingeleitet, worauf basierend der Spieler seine Vorkehrungen treffen muss. Die Kämpfe können lang dauern, die Gesundheitsanzeige schwindet nur langsam dahin, einer verstopften Sanduhr gleich. Okay, das kann nerven. Das Gefühl, das einen aber beschleicht sobald man den Kampf gewonnen hat, ist ungemein befriedigender als Ganondorf mit dem Zucken seines kleinen Fingers einen Abgrund hinunter zu stoßen.
Ein Plädoyer für härtere Spiele für die Wii? Nicht unbedingt. Doch diese Welle der Verweichlichung, wie sie schon in altehrwürdigen Franchises Einzug hält, ist nicht unbedingt wünschenswert.
Wie der Samstagabend sein Ende fand? Meine Herzanzeige neigte sich dem Ende entgegen, doch die von wutschnaubenden Grimassen begleiteten Hiebe mit dem schwirrenden Lichtschwert zeigten Wirkung und die blöde Kuh lag endlich am Boden. Ein Erfolgserlebnis, wie es mir im realen Leben wohl selten beschieden sein wird.




25. März, 2008 um 1:22 pm
ganz meiner Meinung!! Schon seit seit ich mir den Game Cube zulegte hab ich kein “Game Over” mehr gesehn. Das mag wohl einerseits an mir liegen (bin halt so gut beim Zocken) ABER… die Spiele sind irgendwie alle zu leicht.
Für die Zukunft wünsch ich mir Spiele die mich mehr fordern.
(Der Schwierigkeitsgrad Hyper bei Metroid3 der ist super)