Gunstar Heroes Review / Test
18. April, 2007 von Simon
Solltet ihr zur Zeit mit dem Erwerb eines Virtual Console Spiels liebäugeln, kann ich euch nur wärmstens den Mega Drive Klassiker Gunstar Heroes ans Herz legen. Hierzu muss ich allerdings ein kleines bisschen ausholen. Anno 1993 brachte der neu gegründete Spieleentwickler Treasure (bekannt für exzellente Shooter wie Radiant Silvergun oder Ikaruga) eines der besten Jump`n`Shoots, für Sega´s Vorzeige-Konsole auf den Markt.
Wer Klassiker wie Super Contra (in Deutschland Super Probotector) oder
Turrican kennt, weiss ungefähr was ihn bei Gunstar Heroes erwartet. Die Mischung aus Jump and Run und Shooter war Anfang der 90er Jahre äusserst populär. Die Hintergrundstory ist wie in diesem Genre üblich marginal.
Einem namenlosen Professor, wurden wertvolle Edelsteine gestohlen. Der Übeltäter und Hobby- Diktator Colonel Red, ist kurz davor seine weltvernichtende Maschine mit Hilfe genau dieser Diamanten zu aktivieren. Die beiden Helden Blue und Red versuchen aber genau dies, mit allerlei handfesten Argumenten zu verhindern.
Leicht bewaffnet…
Maximal zwei Mitspieler haben demnach am Anfang die Qual der Wahl, zwischen verschiedenen Waffengattungen (Maschinengewehr, Rekatenwerfer, Lasergun und Flammenwerfer). Wählt man anschliessend einen der vier Startlevel aus, wird man auch schon direkt in das actiongeladene Spielgeschehen geworfen. Die grösstenteils horizontal scrollenden Level (insgesamt 7), bieten einiges an Abwechslung. Hübsch animierten Gegner, inklusive ihrer fantasievollen Vehikel heizen dem Spieler ordentlich ein. Von allen Seiten prasseln die Projektile nur so auf die Protagonisten ein.
Big Boss am Levelende
Wie man von einem anständigen Actionspiel erwartet kann, wartet das Spiel zudem mit
fordernden Mittel- und Endgegnern auf. Die teils bildschirmfüllenden Kollosse, reizten die grafischen Möglichkeiten des Mega Drives wirklich aus. Die gelegentlichen Ruckeleinlagen der Sega Konsole bleiben dem geneigten Wii Zocker aber zum Glück erspart. Leider kann die musikalische Untermahlung, mit dem ansonsten erstklassigen Spiel, nicht ganz mithalten. Zu hektisch und piepsig erklingen die Hintergrundmelodien aus den Lautsprechern. Ansonsten gibt sich das Spiel aber keine Blösse. Der Animestil ist passend und der Spieler ist zu jeder Zeit Herr des Geschehens.
Achtung, Kaufaufforderung!
Der Klassen-Primus Super Contra (SNES) konnte damals zwar nicht ganz vom Tron gestossen werden, aber das Gameplay, sowie die ausgereifte Präsentation sprechen für sich. Auf Sega´s 16-Bit Konsole gibt es meiner Meinung nach keine nennenswerten Herausforderer. Für 800 Wii Points (umgerechnet 8 Euro), könnt ihr deshalb nichts falsch machen. Mein Fazit lautet: ZUGREIFEN ! Ein kleiner Tipp zum Schluss: Sollte euch dieses Ausahmespiel für Sega´s 16-Bit Konsole gefallen, solltet ihr euch mal den Nachfolger für Nintendo´s Gameboy Advanced (Gunstar Future Heroes) ansehen!


18. April, 2007 um 9:41 am
Na da werde ich dann mal zuschlagen und 800 Wii Points investieren !
Gut geschrieben Simon !!!!!
18. April, 2007 um 9:50 am
Hi Ingo, thx fürs Kompliment, aber der Text ist von Thomas
glaube ich werde da auch mal zuschlagen, so ein bisschen Arcade darf auch mal sein!
18. April, 2007 um 10:05 am
Und sollten euch Gunstar Heroes und Gunstar Future Heroes für den GBA gefallen, dann besorgt euch auch gleich Astroboy für den GBA, dass nochmal um einiges besser ist als Gunstar Future Heroes!
18. April, 2007 um 7:51 pm
Na dann gut geschrieben Thomas !!!!!!
20. April, 2007 um 12:05 am
Gunstar Heroes Treasure Box für die PS2 ist auch absolut empfehlenswert, gibt es natürlich nur als Import. Auch Astroboy für den GBA ist sehr gut, klarer Kauftipp.
7. Dezember, 2007 um 10:38 pm
SCHUMACKER NüASUASüDYGüSAYDGAüS KOMMENTAR ICH LIEBE DICH