Interview mit Miyamoto
31. März, 2007 von Sebastian
Newsweek führte ein Interview mit Shigeru Miyamoto durch. Darin ging er auf den schlechten Software-Verkauf von Third-Party Entwicklern ein. Die Entwickler tun sich schwer auf Nintendo-Systemen und stehen in starker Konkurrenz zu Nintendo-Titeln. Miyamoto sagte aber, dass bessere Schnittstellen/Tools an die Entwickler ausgegeben werden sollen, um ihre Ideen verwirklichen zu können.
Er nennt als Beispiel ein japanisches NDS Spiel von einem kleinen Entwickler-Team, indem es um das Üben von Kanji Schriftzeichen geht. Er vermutet, dass die Entwickler nur wenige Monate an dem Spiel arbeiteten. Das Spiel wurde bisher über 600.000 mal verkauft.
Er denkt weiterhin, dass der Erfolg zurückgehen würde, wenn die Entwickler sich die Mühe machen würden, neue Ideen und Innovationen einzusetzen, die zu ihren Möglichkeiten und der Hardware passen würden. Allerdings müssen sie dazu gewillt sein, auch Risiken eingehen zu können.
Miyamoto hat den Eindruck, dass viele Entwickler eher kleine und weniger wichtige Teams zur Produktion auf Nintendo-Systemen einsetzen. Möglicherweise liegt es daran, dass man ihnen(Nintendo-Systemen) niedrige Prioritäten gesetzt habe. Nintendo arbeitet im Gegenzug mit vollem Einsatz und dem fähigsten Personal an eigenen Projekten. Deshalb vergleicht man die Spiele nicht direkt miteinander, könnte aber durchaus möglich sein, wenn Firmen die Entwicklung aus ihren Vollen schöpfen würden!
(via 4players)


